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Raben Group etabliert „Manager of Choice“- Programm und fördert die Entwicklung der Führungskräfte

2021.03.11
Geeignete Manager zu gewinnen, ist nicht einfach. Sie dann auch an das Unternehmen zu binden sowie deren Beziehung zu den Mitarbeitern zu stärken, ist eine noch größere Herausforderung. Damit die Weiterbildung und Schulung der Führungskräfte auch in der Pandemie gelingt, hat die Raben Group nun mit „Manager of Choice“ eine digitale Plattform im Unternehmen etabliert, die umfassendes Schulungsmaterial für Manager und konkrete Beispiele für positive Verhaltensweisen enthält. Der Clou: Nach der Trainingsphase testen und verinnerlichen die Führungskräfte ihr Wissen in einem Gamification-Spiel. Mit Erfolg: Seit September haben bereits 1.000 Manager aus 13 europäischen Ländern 40 Aufgaben absolviert. Bis zu 75 Prozent von ihnen beendeten jedes Modul, indem sie alle auf der Plattform verfügbaren Aufgaben erledigten. Und bis zu 40 Prozent der Teilnehmer erledigten die Aufgaben innerhalb von zwei Stunden nach Veröffentlichung. „Die ersten sechs Monate von Manager of Choice haben gezeigt, dass wir auch während der Pandemie starke Teams aufbauen und entwickeln sowie die Bindung zwischen Managern und Mitarbeitern stärken können“, sagt Anita Koralewska-Ratajczak, Personaldirektorin der gesamten Raben Group.

Badges, Levelsysteme und Geschwindigkeit – das klingt zunächst nicht nach einer Weiterbildung von Führungskräften bei einem der führenden europäischen Logistikdienstleister. Ist aber so. Bei der Gamification geht es nicht darum, alltägliche Aufgaben attraktiver zu gestalten, sondern darum die Zufriedenheit und die Motivation zu erhöhen. Wissen wird innerhalb einer virtuellen Welt so vermittelt, dass die Teilnehmer zusammen im Team arbeiten, kooperieren, aber auch in Wettbewerb zu anderen treten. Manager können ihre Erfahrungen aus den vorangegangenen Präsenz-Workshops in die Aufgaben der Gamification-Plattform einfließen lassen. Dass dies gut funktioniert, bestätigt Florian Schneller, Raben-Niederlassungsleiter in Fellbach: „Die angebotenen Themen und Aufgaben sind sehr nah am Alltag einer Führungskraft. Wir können das erworbene Wissen täglich anwenden und Lösungen erfolgreich umsetzen.“ Dabei ist auch Schnelligkeit gefragt. Denn je schneller die anstehenden Aufgaben bewältigt werden, desto höher ist die Führungskraft in der Rangliste platziert

Führungskräfte festigen das virtuell erworbene Wissen regelmäßig in der Praxis

Konkret auf den Alltag der Raben Group übertragen bedeutet dies, dass die Manager beispielsweise für einen Tag einen Mitarbeiter begleiten um anschließend die Erfahrung aus dem Perspektivwechsel in der Gamification weitergeben. Im Fokus stehen Fragen zur Mitarbeiterführung und zu den Herausforderungen einer Leitungsfunktion. Dabei ist Manager of Choice in fünf Phasen unterteilt: Personalgewinnung, Onboarding, Entwicklung, Arbeitsalltag und Austritt aus dem Unternehmen. Während des Spiels begegnen den Mitarbeitern Aufgaben, die sich auf diese Unternehmensbereiche verteilen. Um den Aufenthalt auf der Plattform so spannend und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, erfordern die meisten von ihnen offene Antworten oder reales Handeln und Zusammenarbeit im Team. Das Programm ist zeitlich so gestreckt, dass die Führungskräfte das erworbene Wissen regelmäßig in der Praxis festigen können. „Langfristig entwickeln sich so neue Gewohnheiten und Handlungsweisen“, erklärt Koralewska-Ratajczak. Am Ende eines Moduls werden die Ergebnisse, interessant ausgeführte Aufgaben und schnelle Reaktionen belohnt. Die besten Teilnehmer werden ausgezeichnet und erhalten die symbolischen, roten Manager of Choice-Umhänge.

Raben unterstützt mit Manager of Choice die „Children’s Joy Foundation“

Die Raben Group unterstützt mit Manager of Choice die „Children’s Joy Foundation, welche 2016 von Ewald Raben und seiner Frau Ilona Raben gegründet wurde. Manager, die eine bestimmte Etappe des Spiels mit mindestens 60 Prozent richtigen Antworten abgeschlossen haben, erhalten eine Wertmarke. Mit dieser finanziert die Stiftung benachteiligten Kindern eine Fremdsprachenstunde, ein Treffen mit einem Psychologen oder einem Logopäden.