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Standort Rendsburg

Zwischen Nord- und Ostsee zuhause

Ein Verteilerpunkt mitten in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein liegt zwischen den deutschen Wirtschaftsräumen im Süden und den skandinavischen Märkten im Norden. Diese Lage eröffnet Chancen, bringt für Unternehmen aber auch längere Transportwege mit sich. Ein regionaler Netzwerkknoten kann deshalb einen entscheidenden Unterschied machen.

Rendsburg liegt zentral im Bundesland und nahe der A7. Die Region rund um Rendsburg und Neumünster ist durch Handel, Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen geprägt. Neben der Autobahnanbindung nennt die IHK auch den Nord-Ostsee-Kanal und den Rendsburger Hafen als wichtige Standortvorteile der Region.

Raben hat den Standort 2021 eröffnet, um die Distribution innerhalb Schleswig-Holsteins näher an Versender und Empfänger zu rücken. Er ist zugleich die nördlichste deutsche Niederlassung im Netzwerk.

Von Hamburg bis an die dänische Grenze

Der Zustellbereich reicht nach Angaben von Raben im Süden bis an Hamburg und im Norden bis zur dänischen Grenze. Dadurch können regionale Abholungen und Zustellungen von einem Standort innerhalb Schleswig-Holsteins gesteuert werden.

Für Unternehmen bedeutet das kürzere regionale Vor- und Nachläufe. Eine Palette aus dem Raum Flensburg muss nicht erst über einen weiter südlich gelegenen Knotenpunkt geführt werden, bevor sie in das Netzwerk gelangt. Umgekehrt können Sendungen für Empfänger im Norden näher am Ziel gebündelt und verteilt werden.

Rendsburg fungiert außerdem als Gateway für Verbindungen nach Skandinavien. Damit eignet sich der Standort nicht nur für die Versorgung innerhalb Schleswig-Holsteins, sondern auch für Betriebe mit Kunden oder Lieferanten in Dänemark und weiteren nordeuropäischen Märkten.

3.600 m² für einen schnellen Übergang

Die Rendsburger Anlage verfügt über eine rund 3.600 m² große Umschlaghalle. Sie wurde vor allem für Stückgut und eine zügige Weiterleitung entwickelt. Eingehende Sendungen werden kontrolliert, disponiert, nach Zielgebieten sortiert und für den nächsten Transport vorbereitet.

Der Standort unterstützt insbesondere:

  • nationale und internationale Stückgutsendungen,
  • kurzfristige Zwischenlagerung,
  • Kommissionierung für den Weitertransport,
  • Teil- und Komplettladungen,
  • regionale Distribution in Schleswig-Holstein.

Anders als bei einem klassischen Langzeitlager steht hier der Wechsel zwischen ankommendem und abfahrendem Fahrzeug im Vordergrund. Die Halle soll Sendungen nicht möglichst lange aufnehmen, sondern möglichst geordnet wieder auf den Weg bringen.

Auch Beschaffung funktioniert in Richtung Norden

Rendsburg wurde zunächst vor allem für die Distribution innerhalb Schleswig-Holsteins aufgebaut. Zusätzlich sollen Beschaffungs- und Versandaufgaben stärker berücksichtigt werden.

Damit kann der Standort auf beiden Seiten des Prozesses ansetzen: Zulieferungen aus Deutschland oder Europa gelangen zu Unternehmen im Norden. Produkte aus Schleswig-Holstein werden in das deutsche und europäische Netzwerk überführt.

Je nach Sendungsmenge stehen unterschiedliche Transportformen zur Verfügung. Einzelne Paletten können im Stückgutnetz gebündelt werden. Teil- und Komplettladungen eignen sich für größere Mengen oder direkte Lieferbeziehungen. Raben bietet diese Transportformen innerhalb seiner nationalen Straßentransporte an.

Der eigene Fuhrpark und die Fahrzeugüberwachung per Telematik unterstützen die operative Steuerung. Dazu gehören Informationen zur voraussichtlichen Ankunftszeit sowie Maßnahmen zur Sicherung der Ladung.

Für Unternehmen, die im Norden nicht am Rand stehen wollen

Schleswig-Holstein wird in überregionalen Transportnetzen schnell als äußerster Rand Deutschlands betrachtet. Für Unternehmen vor Ort ist es jedoch Produktionsstandort, Absatzmarkt und Verbindung nach Skandinavien.

Rendsburg verkürzt die Entfernung zum nächsten Netzwerkknoten. Das ist besonders relevant für Maschinenbau, Lebensmittelwirtschaft, Handel, industrielle Produktion und weitere Betriebe mit regelmäßigem Palettenversand. Die regionale Wirtschaft ist überwiegend mittelständisch geprägt und umfasst sowohl kleine Unternehmen als auch international tätige Hersteller.

Eine Zusammenarbeit kann mit einzelnen Stückgutsendungen beginnen und später um feste Abholungen, Beschaffungsverkehre oder größere Ladungen erweitert werden. Der Standort muss dabei nicht jeden logistischen Prozess selbst übernehmen. Seine Kernaufgabe ist klarer: Sendungen im Norden aufnehmen, regional verteilen und an das deutsche sowie skandinavische Netzwerk anbinden.

Für längerfristige Lager- oder Kontraktlogistikprojekte sollte der aktuelle Flächenbedarf direkt geprüft werden. Die 2021 veröffentlichten 15.000 m² bezeichnen lediglich das bauliche Entwicklungspotenzial des Grundstücks und keine bestätigte vorhandene Lagerhalle.

Transport und Lagerung gemeinsam planen.

Anforderungen prüfen

FAQ

Welches Gebiet versorgt der Standort Rendsburg?

Was istWerden auch Transporte nach Skandinavien angeboten?

Welche Sendungsgrößen können über Rendsburg organisiert werden?

Bietet der Standort Lagerlogistik?

Können Beschaffungsverkehre nach Schleswig-Holstein organisiert werden?