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Standort Schüttorf

Zwei Länder. Ein tägliches Liefergebiet.

Wo Deutschland und die Niederlande zum selben Wirtschaftsraum gehören

Schüttorf liegt am Autobahnkreuz von A30 und A31, wenige Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt. Von hier führen direkte Verkehrsachsen in Richtung Osnabrück, Münsterland, Ruhrgebiet, Emsland und Twente.

Diese Lage passt zu einer Region, deren Unternehmen längst über die Landesgrenze hinweg arbeiten. Lieferanten, Produktionsbetriebe und Kunden verteilen sich auf beide Seiten der Grenze. Der Standort Schüttorf behandelt diese Verbindungen deshalb nicht als gelegentliche internationale Sonderfahrt, sondern als Bestandteil der täglichen regionalen Versorgung.

Die Grafschaft Bentheim ist überwiegend durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt. Der Branchenmix reicht von Industrie und Kunststoffverarbeitung über Metall und Maschinenbau bis zu Handel und Dienstleistungen. Die A30 und A31 zählen laut Landkreis zu den zentralen Standortvorteilen.

Twente liegt im täglichen Zustellgebiet

Von Schüttorf aus werden das Münsterland sowie die Regionen Osnabrück und Weser-Ems täglich bedient. Auf niederländischer Seite gehört auch Twente zum regelmäßigen Versorgungsgebiet des Standorts.

Für Unternehmen entsteht dadurch ein zusammenhängender logistischer Raum. Eine Palette nach Enschede oder Hengelo muss nicht automatisch wie eine weit entfernte internationale Sendung behandelt werden. Sie kann gemeinsam mit den regionalen Verkehren geplant und über Schüttorf verteilt werden.

Das gilt auch in umgekehrter Richtung. Materialien und Produkte aus den Niederlanden können für Empfänger in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen oder weiteren deutschen Regionen übernommen werden.

Gerade für Betriebe mit wiederkehrenden Lieferungen schafft diese Struktur Verlässlichkeit. Aus einzelnen Grenzfahrten wird ein planbarer Ablauf mit festen Abholungen, gebündelten Mengen und regelmäßigen Zustellungen.

Nahverkehr, der nicht an der Landesgrenze endet

Der Standort verbindet regionale Abholung und Zustellung mit dem deutschen und europäischen Raben Netzwerk. Einzelne Paletten gelangen zunächst nach Schüttorf, werden dort nach Zielgebieten sortiert und anschließend in die passende Verbindung überführt.

Besonders relevant ist das für:

  • Produktionsmaterialien und Zulieferteile,
  • Metall- und Kunststoffprodukte,
  • Maschinenkomponenten und Ersatzteile,
  • Handels- und Konsumgüter,
  • regelmäßige Lieferungen an Geschäftskunden.

Für kleinere Mengen steht das Stückgutnetz zur Verfügung. Größere Sendungen können als Teil- oder Komplettladung organisiert werden. Dadurch lässt sich die Transportform an den jeweiligen Auftrag anpassen, ohne für jede Mengenänderung einen völlig neuen Ablauf aufzubauen.

Schüttorf übernimmt dabei die Verbindung zwischen regionalem Nahverkehr und überregionaler Weiterleitung. Die letzte Meile beginnt hier manchmal in Deutschland und endet in den Niederlanden. Geografisch kompliziert ist das nicht. Organisatorisch sollte man es trotzdem beherrschen.

53 Tore für viele tägliche Richtungswechsel

Der Standort verfügt über eine 4.500 m² große Umschlaghalle mit 53 Ladetoren. Die Anlage wurde 2019 als 30. deutsches Netzwerkdepot von Raben eröffnet.

In der Halle werden eingehende Sendungen kontrolliert, nach Zielrelationen geordnet und für die nächste Abfahrt bereitgestellt. Mehrere Tore ermöglichen es, regionale Zustellungen und überregionale Verbindungen parallel zu bearbeiten.

Der Schwerpunkt liegt auf dem schnellen Umschlag. Die Ware soll nicht über längere Zeit in der Halle verbleiben, sondern ohne unnötige Standzeit vom ankommenden auf das weiterführende Fahrzeug wechseln.

Eine eigenständige Fläche für längerfristige Lager- oder Kontraktlogistik wird in den öffentlich zugänglichen Standortdaten nicht ausgewiesen. Entsprechende Anforderungen sollten daher konkret geprüft und gegebenenfalls über weitere Standorte im Raben Netzwerk umgesetzt werden. Raben bietet innerhalb seiner deutschen Niederlassungen grundsätzlich auch Projekt- und Kontraktlogistik sowie ergänzende Services an.

Vom regionalen Zulieferer bis zum europäischen Kunden

Schüttorf ist nicht nur für den Verkehr mit den Niederlanden relevant. Vom Standort bestehen auch wiederkehrende Abfahrten nach Polen und in weitere europäische Länder. Bereits bei der Eröffnung wurde zudem auf Verkehre in Richtung Großbritannien hingewiesen.

Damit können Unternehmen ihre Logistik schrittweise entwickeln. Eine Zusammenarbeit kann mit täglichen Lieferungen innerhalb der Grenzregion beginnen und später um weitere deutsche oder europäische Zielmärkte ergänzt werden.

Für Maschinenbau, Metall- und Kunststoffindustrie, Automotive-Zulieferer sowie Handelsunternehmen entsteht ein klarer Vorteil: Regionale Beschaffung und internationale Distribution müssen nicht über getrennte Strukturen organisiert werden.

Der Standort bündelt Sendungen aus der Grafschaft Bentheim, dem Münsterland und dem Weser-Ems-Gebiet und führt sie in das überregionale Netzwerk. Gleichzeitig bringt er Lieferungen aus Deutschland und Europa zurück in die deutsch-niederländische Grenzregion.

Transport und Lagerung gemeinsam planen.

Anforderungen prüfen

FAQ

Welche Regionen werden von Schüttorf täglich bedient?

Können einzelne Paletten in die Niederlande transportiert werden?

Werden auch Teil- und Komplettladungen angeboten?

Bestehen Verbindungen in weitere europäische Länder?

Bietet Schüttorf Lagerlogistik?

Unterstützt der Standort bei Zollanforderungen?