FMCG non food
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FMCG non food

Distributionslösungen für Konsumgüter

Viele Produktprofile. Ein steuerbarer Distributionsprozess.

Non-Food-Sortimente verbinden hohe Umschlagfrequenz mit unterschiedlichen Verpackungs-, Handling- und Lieferanforderungen. Raben organisiert regelmäßige Palettenverkehre, Aktionsmengen und europaweite Handelsdistribution innerhalb klar definierter Prozesse.

Logistik für schnell drehende Non-Food-Konsumgüter

Bei FMCG Non-Food geht es nicht nur darum, große Mengen möglichst schnell zu bewegen. Die eigentliche Aufgabe besteht darin, wiederkehrende Volumen mit einer breiten Produkt- und Empfängerstruktur zu verbinden.

Ein Sortiment kann kompakte, leicht stapelbare Verpackungen ebenso umfassen wie empfindliche Waren, größere Verkaufseinheiten oder Produkte mit besonderen Transportvorgaben. Gleichzeitig erwarten Handelsunternehmen regelmäßige Lieferungen, vollständige Sendungsdaten und die Einhaltung vereinbarter Anlieferzeiten.

Die Distributionsstruktur muss deshalb zwei Anforderungen zusammenführen: standardisierte Abläufe für hohe Sendungszahlen und ausreichend Flexibilität für unterschiedliche Produktprofile.

Raben richtet seine FMCG-Non-Food-Lösungen auf saisonale Mengenveränderungen, Handelsbelieferung, Produktschutz und transparente Steuerung aus. Dafür werden Transport-, Lager- und Informationsprozesse abhängig vom jeweiligen Sortiment miteinander verbunden. 

Standardisierung ohne Gleichbehandlung aller Produkte

Palettierung, eindeutige Sendungsdaten und wiederholbare Prozesse schaffen die Grundlage für eine wirtschaftliche Distribution. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Non-Food-Produkt auf dieselbe Weise behandelt werden kann.

Empfindliche Waren benötigen möglicherweise zusätzliche Sicherung oder dürfen nicht mit anderen Paletten gestapelt werden. Großformatige Verpackungen beeinflussen die nutzbare Kapazität. Andere Produkte unterliegen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe oder technischen Bestandteile besonderen Annahme- und Transportbedingungen.

Die offizielle Raben-Leistungsbeschreibung nennt deshalb neben skalierbaren Transportstrukturen auch angepasste Lager- und Handlingkonzepte, Maßnahmen zur Reduzierung von Produktschäden sowie ein separates Netzwerk und spezialisierte Teams für geeignete ADR-Sendungen.

Für die operative Planung müssen Produkttyp, Abmessungen, Gewicht, Stapelbarkeit und mögliche Gefahrguteigenschaften bereits vor dem ersten Transport eindeutig erfasst werden. Nur so kann ein standardisierter Prozess entstehen, der die tatsächlichen Eigenschaften des Sortiments berücksichtigt.

Stückgut als Grundstruktur

Viele Non-Food-Verkehre bestehen aus wiederkehrenden Palettensendungen an Handelslager, Distributionszentren und weitere gewerbliche Empfänger. Im Stückgutnetz werden diese Sendungen mit weiteren Aufträgen gebündelt und über planbare nationale oder internationale Verbindungen verteilt. Dadurch lassen sich mehrere Empfänger und Regionen bedienen, ohne für jede Lieferung eine eigene Direktfahrt einzusetzen.

Steigen die Mengen durch eine Verkaufsaktion oder einen saisonalen Bedarf, kann die Transportstruktur angepasst werden:

  • Stückgut für regelmäßige Paletten und kleinere Sendungspartien
  • LTL für größere Mengen mit anteiliger Fahrzeugkapazität
  • FTL für vollständige oder exklusiv benötigte Ladungen
  • Lager- und Distributionsprozesse für auftragsbezogene Weiterleitung

Aktionsgeschäft

Verkaufsaktionen und saisonale Nachfrage können Versandvolumen, Abholfrequenzen, Empfängerstrukturen und benötigte Fahrzeugkapazitäten kurzfristig verändern.

Ein tragfähiges Modell trennt deshalb zwischen regelmäßigem Grundvolumen und zusätzlichen Aktionsmengen. Während das Grundvolumen über etablierte Relationen läuft, können für planbare Spitzen ergänzende Abfahrten, größere Transportmodelle oder zusätzliche Lager- und Versandkapazitäten vorbereitet werden.

Entscheidend ist ein belastbarer Forecast. Er muss nicht jede Bestellung vorhersagen, sollte aber frühzeitig zeigen, wann und in welcher Größenordnung zusätzlicher Bedarf entsteht. Raben unterstützt dies mit skalierbaren Abläufen, flexiblen Fahrzeug- und Personalkapazitäten sowie vorbereiteten Terminal- und Lagerstrukturen.

Europaweite Distribution

Non-Food-Konsumgüter werden häufig aus wenigen Produktions- oder Lagerstandorten in mehrere europäische Märkte verteilt. Unterschiedliche Einzellösungen können dabei Prozesse, Ansprechpartner und Informationswege unnötig verkomplizieren.

Das europäische Raben-Netz verbindet regionale Abholung mit nationaler und internationaler Distribution. Je nach Volumen, Zielmarkt und Empfängeranforderung werden Sendungen über Stückgut, LTL oder FTL organisiert.

So lassen sich regelmäßige Lieferungen ebenso abbilden wie Aktionsverkehre. Die konkrete Frequenz und Laufzeit bleibt abhängig von Länder- und Postleitzahlrelation. Für mehrere Märkte in Mittel- und Osteuropa kann zusätzlich eine gemeinsame Betrachtung der CEE-Relationen sinnvoll sein.

Schutz vor Schäden

Non-Food-Produkte unterscheiden sich stark in Größe, Gewicht, Empfindlichkeit und Stapelbarkeit. Eine Standardpalette sagt daher wenig darüber aus, wie eine Sendung behandelt werden muss.

Vor der Abholung sollte klar sein, ob Waren stapelbar sind, welche Verpackung genutzt wird und ob besondere Anforderungen bei Umschlag oder Lagerung gelten. Überstände, empfindliche Oberflächen oder instabile Verkaufseinheiten erhöhen sonst das Beschädigungsrisiko.

Für wiederkehrende Sortimente können Verpackungs- und Handlingsregeln gemeinsam definiert werden. Raben bietet dafür angepasste Lösungen für großformatige oder empfindliche Waren sowie passende Infrastruktur für unterschiedliche Produktkategorien. Ziel ist es, Schäden, Reklamationen und Retourenkosten zu reduzieren.

Digitale Transparenz

Bei hoher Distributionsfrequenz sind viele Sendungen gleichzeitig unterwegs. Ohne zentrale Übersicht müssen Statusinformationen, Dokumente und Empfängertermine aus verschiedenen Quellen zusammengesucht werden.

Über myRaben können Kunden Transportaufträge erfassen, Sendungen verfolgen und Dokumente verwalten. Die Plattform bündelt Transport- und je nach Leistungsumfang auch Lagerinformationen in einer gemeinsamen Umgebung.

ETA ergänzt die Sendungsverfolgung um ein prognostiziertes Zustellzeitfenster und aktualisiert sich bei relevanten Abweichungen automatisch. Dadurch können Warenannahme und nachgelagerte Prozesse früher reagieren. Digitale Transparenz ersetzt nicht den zuständigen Ansprechpartner, schafft aber eine gemeinsame Informationsbasis für operative Entscheidungen.

Besondere Produkte frühzeitig einordnen

Teile des Non-Food-Sortiments können gesetzlichen Transportvorgaben unterliegen. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Aerosole, Reinigungsprodukte, Farben, Lösungsmittel oder Waren mit Lithiumbatterien.

Benötigt werden unter anderem UN-Nummer, Gefahrgutklasse, Verpackungsgruppe sowie Anzahl und Art der Gebinde. Die vollständigen Angaben müssen bereits mit der Anfrage oder dem Transportauftrag übermittelt werden.

Raben verfügt für entsprechende Non-Food-Produkte über ein separates ADR-Netzwerk, spezialisierte Teams und definierte Sicherheitsprozesse. Eine Annahme erfolgt jedoch immer nach Prüfung der konkreten Sendung. 

Wenn Lagerung und Distribution zusammengehören

Aktionsware, saisonale Sortimente und große Produktportfolios werden häufig nicht unmittelbar vom Hersteller an jeden einzelnen Empfänger versendet. Die Waren werden zunächst eingelagert, kommissioniert und anschließend abhängig von Aufträgen oder Verkaufsaktionen verteilt.

In solchen Modellen greifen Bestandsverwaltung, Versandvorbereitung und Transport unmittelbar ineinander. Verzögert sich die Kommissionierung, kann der geplante Transport nicht starten. Fehlen Kapazitäten für den Versand, bleiben fertiggestellte Aufträge im Lager stehen.

Raben kann Non-Food-Distribution deshalb mit Lagerung und ergänzenden Value Added Services verbinden.

Je nach Aufgabenstellung können Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Etikettierung, Umpacken, Versandvorbereitung und anschließende Distribution Bestandteil des Modells sein.

Für welche Unternehmen eignet sich die Non-Food-Lösung?

Die Ausrichtung eignet sich insbesondere für Hersteller und Handelsunternehmen, die verpackte Non-Food-Konsumgüter regelmäßig an Zentrallager, regionale Distributionspunkte oder weitere gewerbliche Empfänger liefern.

Relevant ist die Lösung vor allem bei wiederkehrenden Palettenvolumen, mehreren nationalen oder europäischen Zielregionen und Mengen, die durch Verkaufsaktionen oder saisonale Nachfrage schwanken.

Auch Unternehmen mit unterschiedlichen Produktkategorien können von einer gemeinsamen Distributionsstruktur profitieren, sofern Verpackung, Handling und besondere Warenanforderungen eindeutig definiert werden können.

Die Branchenzuordnung allein entscheidet jedoch nicht über das passende Modell. Maßgeblich sind Sendungsstruktur, Relation, Empfängeranforderungen und die Frage, ob Transport, Lagerung und Zusatzleistungen gemeinsam oder getrennt organisiert werden sollen.

FAQ

Welche Produkte fallen unter FMCG Non-Food?

Welche Transportarten bietet Raben für Non-Food-Verkehre an?

Können Handelszentrallager beliefert werden?

Wie werden Aktions- und Saisonmengen berücksichtigt?

Können empfindliche oder großformatige Produkte transportiert werden?

Können ADR-Waren Teil der Non-Food-Distribution sein?

Lassen sich Transport und Lagerung kombinieren?

Wie lassen sich laufende Sendungen verfolgen?

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