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Verkehre nach Osteuropa

Mehrere Märkte. Eine abgestimmte Transportstruktur.

Mehrländer-Planung statt einzelner Länderinseln

Wer Polen, Tschechien, Ungarn oder weitere CEE-Länder regelmäßig beliefert, benötigt nicht für jeden Markt eine vollständig getrennte Lösung. Das Raben-Netz verbindet deutsche Ausgangsregionen mit eigenen Landesstrukturen in Mittel- und Osteuropa.

Werden diese Verkehre ausschließlich als voneinander getrennte Einzelaufträge betrachtet, entstehen schnell unterschiedliche Ansprechpartner, Informationswege und operative Abläufe. Die regionale CEE-Betrachtung setzt deshalb eine Ebene früher an. Sie prüft nicht nur, wie eine einzelne Palette in ein bestimmtes Land gelangt, sondern wie mehrere Länderrelationen innerhalb einer gemeinsamen Transportstruktur organisiert werden können.

Raben ist in den hier behandelten Märkten mit eigenen Landesorganisationen und nationalen Netzstrukturen vertreten. Diese sind in das europäische Road Network eingebunden und arbeiten mit gemeinsamen Transport- und Informationsprozessen. So entsteht keine anonyme „Osteuropa-Route“, sondern eine koordinierte Struktur aus klar definierten Länderrelationen.

Eine deutsche Struktur für mehrere Zielländer

Für Unternehmen mit mehreren CEE-Märkten beginnt die Planung nicht erst an der jeweiligen Landesgrenze. Zunächst muss geklärt werden, wo die Sendungen in Deutschland entstehen, in welcher Frequenz sie anfallen und welche Zielländer regelmäßig bedient werden.

Mehrere Relationen können organisatorisch über denselben deutschen Ansprechpartner laufen, auch wenn sie anschließend unterschiedliche Wege innerhalb des europäischen Netzes nehmen. Das ist besonders relevant, wenn Unternehmen mehrere Zielmärkte parallel entwickeln oder bestehende Warenströme stärker bündeln möchten.

Eine gemeinsame Betrachtung ist vor allem sinnvoll, wenn:

  • mehrere CEE-Länder aus einem deutschen Werk oder Lager beliefert werden
  • Sendungsmengen je Zielmarkt regelmäßig schwanken
  • verschiedene Empfänger innerhalb einer Region versorgt werden
  • Importe und Exporte gemeinsam betrachtet werden sollen
  • neue Länder schrittweise in die Distribution aufgenommen werden

Aichach, Legnica und Rokycany als Verbindungspunkte

Direkte Linien bilden das Rückgrat der internationalen Verkehre. Ergänzend übernehmen EuroHubs eine Bündelungsfunktion, wenn Sendungen aus verschiedenen Regionen zusammengeführt oder mehrere Zielmärkte miteinander verbunden werden sollen.

Für Mittel- und Osteuropa sind insbesondere Aichach, Legnica und Rokycany relevant. Aichach verbindet deutsche Ausgangsregionen unter anderem mit Polen und Tschechien. Legnica bündelt Verkehre innerhalb Polens und schafft Anschlüsse in die baltischen Staaten. Rokycany verbindet das deutsche Netz mit Tschechien sowie weiteren Märkten in Mittel- und Südosteuropa.

Die EuroHubs ergänzen bestehende Direktverbindungen. Sie sollen Sendungen nicht grundsätzlich über zusätzliche Stationen führen, sondern dort bündeln, wo dadurch eine höhere Frequenz oder ein stabilerer Zugang zu einer Zielregion entsteht.

Welche Linie und welcher Verbindungspunkt für einen Auftrag eingesetzt werden, richtet sich nach tatsächlichem Start- und Zielort. Die Netzstruktur wird also nicht um ihrer selbst willen genutzt. Sie soll einen nachvollziehbaren Transportweg mit möglichst wenigen sinnvollen Übergaben ermöglichen.

Stückgut für unterschiedliche Märkte gemeinsam planen

Das Stückgutnetz eignet sich für einzelne Paletten und kleinere Sendungspartien, die keinen vollständigen Lkw beanspruchen. Die Waren werden am deutschen Standort nach Relation sortiert und mit weiteren Sendungen für denselben Zielmarkt gebündelt.

Der typische Ablauf besteht aus:

  • regionaler Abholung in Deutschland
  • Sortierung nach Zielland und Zielregion
  • Weiterleitung über Direktlinie oder EuroHub
  • Übergabe an die jeweilige Landesorganisation
  • nationaler Verteilung bis zum Empfänger

Die konkrete Laufzeit bleibt länder- und relationsbezogen. Eine Sendung nach Tschechien benötigt eine andere Planung als ein Transport nach Rumänien oder Bulgarien. Deshalb werden Laufzeiten nicht auf dieser Übersichtsseite pauschalisiert, sondern auf den einzelnen Länderseiten und im konkreten Angebot ausgewiesen.

Wann die regionale CEE-Seite der richtige Einstieg ist

Eine einzelne Länderseite ist der richtige Einstieg, wenn bereits feststeht, dass Waren ausschließlich nach Polen, Rumänien oder in ein anderes konkretes Zielland transportiert werden sollen.

Der Einstieg über die CEE-Seite passt besonders, wenn:

  • mehrere Zielländer gleichzeitig relevant sind
  • neue Märkte in die Distribution aufgenommen werden sollen
  • Lieferanten in verschiedenen Ländern angebunden sind
  • Mengen zwischen den Ländern schwanken
  • eine gemeinsame Abhol- oder Steuerungsstruktur gesucht wird
  • noch nicht klar ist, welche Netzverbindung am besten passt

So lässt sich zuerst die passende regionale Logik prüfen. Anschließend können die einzelnen Länderrelationen detailliert betrachtet werden.

Schnelle Preisanfrage

PREISANFRAGE

FAQ

Welche Länder umfasst die CEE-Seite?

Warum gibt es zusätzlich einzelne Länderseiten?

Können mehrere Zielländer gemeinsam angefragt werden?

Gibt es tägliche Verbindungen in alle CEE-Länder?

Können auch Waren aus mehreren CEE-Ländern importiert werden?

Welche Rolle spielen die EuroHubs?

Lassen sich die Sendungen zentral verfolgen?

Werden auch Teil- und Komplettladungen nach Osteuropa angeboten?

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